Sonntag, 1. Januar 2017

[Einzelbeleg] Das Porträt: Bewegende Bewegtbilder

Die Film- und Videoform ist eine beliebte, und häufig genutzte, Art der Porträtierung. Im Gegensatz zu Print und Radio, kann man hier den Zuschauer näher an den Porträtierten heran holen, mehr Emotionen erzeugen und ein umfassenderes Bild erschaffen. Denn es gibt viel mehr Möglichkeiten, das audiovisuelle Medium einzusetzen.

In erster Linie hat man mehr Medien zur Auswahl, die man einbinden kann. Durch Fotos, Videos, Interviews und Tonaufnahmen aus dem Archiv oder selbst produziert, hat man einen umfangreicheren Informationspool zu Verfügung. Zur Abrundung kann man das Leben des Porträtierten filmen (sofern dieser noch lebt) und stimmungsvolle oder bedeutende Momentaufnahmen einfangen. Wodurch der Zuschauer sich besser in die Person hinein fühlen und verstehen kann, was den Porträtierten bewegt und beeinflusst.
Auch mit Musikuntermalung und Kommentaren des Autors, werden die Inhalte zusätzlich noch unterstützen. Es ist aber auch möglich, Szenen nachzustellen oder audiovisuelle Zitate einzufügen.

Das Spektrum des filmischen Porträts, kann somit also von einer kurzen Nachricht bis hin zu einem ganzen Film in Spielfilmlänge gehen.


Als Beispiel habe ich einen aktuellen Nachruf über die Schauspielerin Carrie Fisher ausgesucht.
„Tribut an eine Prinzessin“ ist ein kurzer Rundumriss ihrer bekannten Rolle als Prinzessin Leia (Star Wars), ihrer Karriere und einzigartigen Persönlichkeit.


„Tribut an eine Prinzessin“ von Nerdkultur bzw. GameStar


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