Sonntag, 1. Januar 2017

[Einzelbeleg] Das Print Portrait



Das Print Portrait

Beim Print Portrait ist Können gefragt. Dadurch, dass das Portrait nicht durch Audio- oder Videoaufnahmen unterstützt werden kann, muss der Autor dazu fähig sein, nur mit seinen Worten ein Bild des Porträtierten zum Leben zu erwecken.
Da heutzutage Zeitungen und Magazine ihre Artikel auch online posten, gibt es keinen großen Unterschied zwischen den beiden Medien Print und Internet. Es ist allerdings schwieriger, ein Portrait bei einer Zeitschrift oder Zeitung unterzubringen, da diese auf eine hohe Qualität des Beitrags achten und im Internet jeder einen Text veröffentlichen und ihn als Portrait betiteln kann.
Um besonders gute Portraits auszuzeichnen, gibt es einige journalistische Preise, die regelmäßig vergeben werden. Einer davon ist der Egon-Erwin-Kisch-Preis, der einmal jährlich verliehen wird. Der Gewinner von 2001 war Alexander Osang mit dem Portrait „Das eiserne Mädchen“.

Er porträtiert Angela Merkel, begleitet sie eine Weile und schafft es, einen mit Worten so in sein Portrait hineinzuziehen, dass man nach kurzer Zeit schon vergisst, dass man eigentlich nicht mit am Flughafen steht.
Aber überzeugt euch selbst und kommt mit zu einer Reise, die euch die mächtigste Frau der Welt ein Stück näherbringen wird:

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