Sonntag, 15. Januar 2017

Snapchat These


Journalisten werden zunehmend speziell für einzelne Social-Media-Kanäle publizieren!?

Snapchat ohne die bunten Bilder, Animationen und Videos? Unvorstellbar! 
Snapchat und ein ganz normaler schriftlicher Artikel? Gar nicht möglich!
Doch werden Journalisten zunehmend speziell für einzelne Social-Media-Kanäle, wie zum Beispiel Snapchat, publizieren?

Betrachten wir dies einmal etwas genauer:
Snapchat ist unter den sozialen Medien auf dem Vormarsch. So lag die Zahl der täglich aktiven Snapchat-Nutzer laut statista.com im Juni 2016 bei 150 Millionen! Zum Vergleich: Die Zahl der täglich aktiven Twitter-Nutzer belief sich zum gleichen Zeitpunkt auf 140 Millionen.

Doch die Instant-Messaging-App, welche 2011 von Robert „Bobby“ Murphy und Evan Spiegel hauptsächlich zum Verschicken von Bildern entwickelt wurde, bietet mittlerweile noch viele weitere Features. Wie der Name „Snapchat“ schon sagt kann man damit nicht nur „Schnappschüsse“ teilen und chatten, sondern seit der Einführung des Snapchat-Discover-Updates, Anfang 2015, auch News empfangen.
Snapchat Discover bietet dem Nutzer die Möglichkeit durch einfache Wischbewegungen in verschiedene Themenbereiche einzutauchen.
So sind in darin tägliche Nachrichten (Daily Mail), Klatsch und Tratsch (Cosmopolitan, People Magazine), Sport (b/r sports), Tipps und Tricks (BuzzFeed), Essensideen (food network) oder auch Musik (MTV) und Comedy (comedy central) enthalten.

Journalisten bietet dies eine großartige Möglichkeit ihre Inhalte mit Hilfe der sozialen Medien der jüngeren Generation näher zu bringen.
Doch viele Jugendliche wandten sich extra Messenger-Diensten, wie Snapchat zu, weil sie auf anderen Seiten von zu vielen institutionellen Anbietern mit Botschaften „angesprungen“ wurden.
Und so mussten Journalisten und Redaktionen sich etwas einfallen lassen, um ihre Inhalte so interessant, wie nur möglich zu gestalten. Die meisten Medienhäuser haben sich deshalb eigene Teams zusammengestellt, welche den Snapchat-Content erstellen und verwalten. Denn durch das Snapchat-Prinzip ist es nicht möglich einfache schriftliche Artikel online zu stellen.
Mit einem Mix aus Animationen, kurzen Videos, Bildern, großen Überschriften und den dazugehörigen Texten übermitteln die Medienhäuser ihre Informationen nun im Snapchat-Stil, um die jungen Nutzer zu erreichen.




Auch der technologische Wandel trifft mit zunehmender Zeit die Medienhäuser. Die große Reichweite und Vielfalt der sozialen Medien ist unabdingbar.
Wie man am Beispiel Snapchat sieht, haben viele Journalisten ihre Inhalte bereits an die einzelnen Social-Media-Kanäle und somit auch an die Zielgruppen angepasst.  Um in dieser Hinsicht konkurrenzfähig zu bleiben müssen dahingehend auch die eigenen Journalisten spezialisiert werden, um die Möglichkeiten der sozialen Medien voll auszuschöpfen.


Wie man unschwer erkennen kann, beinhaltet die Argumentation zum größten Teil Punkte, die für die These sprechen. Man kann also durchaus davon ausgehen, dass Journalisten auch in Zukunft speziell für Social-Media-Kanäle produzieren werden.

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