Mittwoch, 18. Januar 2017

Twitter für Journalisten

Warum wir heute alle twittern sollten!!!!

These: Im Social Media können schneller und individueller aktuelle Nachrichten verbreitet werden.


Wo ich vom neuen US-Präsidenten gehört habe? Auf Twitter.

Wo ich zum ersten Mal gelesen habe, dass Angela Merkel erneut als Kanzlerkandidatin antreten wird? Auf Twitter.

Und wo ich die meisten meiner Lieblingslinks aus der Welt des digitalen Journalismus finde? Natürlich auf Twitter.

Twitter ist für mich der schnellste und individuellste Onlinedienst. So erfahre ich immer was gerade in der Welt los ist.


Twitter ist ein sogenannter Onlinedienst, der es jedem ermöglicht Meldungen mit bis zu 140 Zeichen zu verschicken. Während E-Mails und IM (Instant Messaging) Nachrichten einen direkten Empfänger oder Empfängerkreis haben, haben Twitter Meldungen das Potential mehrere hundert oder tausend Empfänger zu erreichen.
Das Wort Twitter kommt aus dem englischen und bedeutet Gezwitscher, so wie es Vögel tun. Twittern, also Zwitschern, ist nicht mehr als persönliche Meldungen einer breiten Masse an Menschen zugänglich zu machen – oder gezielt einem bestimmten Personenkreis.
Man muss bei Twitter den Gedanken an die direkte Kommunikation mit anderen Menschen ein wenig Außerachtlassen und sich mit dem Gedanken der indirekten Kommunikation anfreunden. Jede verfasste Meldung, die Sie über Twitter einstellen wird von Twitter und den Nutzern als sogenanntes Update angesehen und gibt ihre derzeitige Tätigkeit, Stimmungslage oder gerade Geschehenes wieder.

Warum nun aber Twitter? https://twitter.com/

Weil die Beschränkung auf 140 Zeichen Geschwätzigkeit verhindert.
Weil Twitter extrem schnell ist.
Weil ich per Twitter unkompliziert mit Lesern und Informanten kommunizieren kann.

Twitter ist ins besonders bei Katastrophen und Krisen nicht mehr wegzudenken. Nach dem Terroranschlag in Brüssel am 22.März 2016 tauschten beispielsweise viele Menschen über das Portal Informationen aus, die Seite diente als Nachrichtenkanal. Auch bei der Abstimmung des Brexit in Großbritannien im Juni sowie bei den Wahlen in den USA im November 2016 spielte Twitter eine wichtige Rolle.


Twitter - Sinnvoll oder doch Sinnlos?

Die Meinungen über Twitter ist gespalten, denn viele halten es für sinnvoll, andere hingegen für sinnlos. Meine eigene Meinung über Twitter ist ebenfalls gespalten, denn es gibt sowohl Vor- als auch Nachteile.
Als Vorteil ist in jedem Fall zu nennen, dass sich über Twitter sehr schnell Informationen verbreiten – viel schneller als zum Beispiel über Radio und Fernsehen. Als im Hudson River in New York das Flugzeug landete, erschien diese Information zuerst auf Twitter, da einige Touristen, die einen Twitter-Account hatten und sich in diesem Moment am Hudson River befanden, die Bilder und Eindrücke auf Twitter teilten. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb einiger Minuten.
Auch die Nachricht über Osama Bin Ladens Tod verbreitete sich auf Twitter rasend schnell. Das Weiße Haus selbst twitterte Auszüge aus der Rede Obamas, als er über die Ermordung Bin Ladens sprach.
Doch nicht nur hilfreiche, informative Tweets verbreiten sich rasend schnell: Auch vollkommen sinnlose Tweets sind innerhalb von Sekunden der gesamten Welt bekannt. Ashton Kutcher zum Beispiel postet viele vollkommen sinnfreie Tweets, beispielsweise was er seiner Mutter zum Muttertag schenken soll.
Doch ein weiterer Vorteil ist, dass Twitter in mehreren Sprachen verfügbar ist, derzeit sind es Japanisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch, sodass viele Menschen auf der Welt den Dienst nutzen können. Dass Twitter keine persönlichen Daten verlangt, ist für den Nutzer zumeist beruhigend, da sie nicht so viel von sich preisgeben müssen. Viele tun dies mit ihren Tweets jedoch trotzdem.
Da auch viele Stars und Sternchen Twitter benutzen, ist die Gefahr von Fake-Accounts sehr hoch. Daher prüft Twitter die Star-Accounts und die, die wirklich den entsprechenden Stars gehören, werden mit einem grünen Häkchen als geprüft markiert. Doch wenn einer dieser Accounts gehackt wird, wie im Falle von Miley Cyrus vor zwei Jahren, werden auch viele falsche Informationen gepostet, die dem Star selbst und seinem Ansehen schaden können.
Ein weiteres Problem ist die Edit-Funktion. Sobald ein Tweet retweetet wurde, ist eine Veränderung nicht mehr möglich. Ein Beispiel, dass derzeit viel Aufmerksamkeit erregte, war ein Tweet des Regierungssprechers Steffen Seibert. Er twitterte über den Tod Osama bin Ladens und schrieb anstatt „Osama“ „Obama“. Somit änderte sich der komplette Sinn und dieser Fehler verbreitete sich innerhalb von Sekunden über die ganze Welt. Zwar stellte er diesen Tweet Sekunden später richtig, jedoch war sein vorheriger Tweet schon retweetet worden und daher konnte er ihn nicht mehr löschen. Twitter selbst entfernte diesen Tweet auf Wunsch des Regierungssprechers.
Auch wenn Twitter viele Vorteile hat, ist es aufgrund der Nachteile mit Vorsicht zu genießen. Sicherheit und überlegtes Twittern sind eine gute Methode, seinen Twitter-Account Hackern schwerer zugänglich zu machen. Und bevor man eine der Nachrichten auf Twitter weiterverbreitet, sollte man sich – nach Möglichkeit – noch einmal in einer anderen, etwas seriöseren Quelle versichern, dass diese Information tatsächlich wahr ist.


Mein Fazit über Twitter

Meine eigene Meinung über Twitter ist ebenfalls gespalten. Die Vor- und Nachteile wiegen sich auf. Jedoch finde ich, dass man Twitter mit entsprechender Vorsicht doch relativ beruhigt nutzen kann.
Zur schnellen Verbreitung von Neuigkeiten ist Twitter nach meinem Befinden am besten geeignet. Es ist einfacher als Facebook, bietet aber weniger Möglichkeiten – zum Beispiel, was die direkte Anzeige von Videos oder Spiele angeht.

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